Ich mache meine ersten Twitter-Schritte. Wenn jetzt schon Topfpflanzen twittern, denke ich mir, kann ich das auch. Zunächst suche ich mir jemanden, dessen Follower ich sein möchte. Und lese ein bißchen, was diese Leute schreiben. Fünf Minuten später hab ich zwei interessante neue Links zu Artikeln im Netz und stelle fest, dass auf diesen Blog verlinkt wurde. Prima, das gefällt mir! Man muss halt Leute kennen, die nicht nur twittern, was sie gerade zum Frühstück essen. Dann kann das richtig informativ werden.
Daniel Seitz warnt davor, dass die Tweets ganz schnell Geschichte sind, also null nachhaltig. Dennoch, aktuelle Meldungen kommen durch und stoßen Gedanken an. Man kann andere informieren, und wo jemand angefangen hat, etwas zu denken, denkt man selbst dann vielleicht weiter. Auf jeden Fall erscheint es sinnvoll, auf Blogs oder Artikel zu verlinken, um Informationen zu vervollständigen.
Aus dem Gezwitscher von Jürgen Ertelt herausgefischt, um hier bewahrt zu werden: Was macht man bei Twitter und wozu?
Im Link ein Fehlerteufel:
Brandeins findet sich unter http://www.brandeins.de/archiv/magazin/arbeit/artikel/eine-entdeckung.html
Auf den Blog über @ertelt aufmerksam geworden...
Viele Grüße nach Josefstal zu den MaC*days.
Niels
Kommentiert von: Niels | 01. Oktober 09 um 17:16 Uhr
Danke Niels, was täte ich ohne aufmerksame Leser! Gabi
Kommentiert von: Gabi | 01. Oktober 09 um 19:08 Uhr
Danke Daniel für den Beitrag ! Mir ist sehr klar geworden, daß die Schwelle zum Twittern recht hoch ist. Denn mir leuchtet ein, daß man eine ganze zeitlang vor sich hin twittern muß, um wirklich vernetzt zu sein und einen Nutzen zu haben. Das muß einem aber "liegen". Irgendwie auch eine Frage der Mentalität und des Lebensstils. Da werden nicht so viele mitmachen wollen und können. Meine Befürchtung: hier spalten sich Kommunikationswelten auf. Oder sehe ich das zu skeptisch?
Viele Grüße
Bernhard
Kommentiert von: Bernhard Eckmann | 07. Oktober 09 um 08:57 Uhr
Liebe Gabi,
ich warnte nicht davor, das Tweets nicht langlebig/nachhaltig sind - ich weise darauf hin - und finde das eher positiv im Sinne von "haut raus", dreht nicht jedes Wort dreimal um, sondern nutzt die Kommunikationsmöglichkeiten, die da sind.. es ist ganz leicht :-)
Da kann ich gleich bei Bernhard anschließen: Die Einstiegshürden im Kopf sind wohl hoch, alles andere geht leicht - kostenloser Account, loslegen - nur am Anfang nicht entmutigen lassen, Früchte tragen die Tweets "erst" (eigentlich ja schon) nach ein paar Wochen, wenn man sich ein Netzwerk aufgebaut hat..
Zum Communication Divide: Bedenken habe ich da keine - nur wenn Menschen, denen alle Informationen zugänglich gemacht werden, anfangen, sich zu beschweren, man würde sie nicht informieren - dann wird es bedenklich, liegt aber auch wieder bei den "Kommunikationsverweigerern". Die Entscheidung, viel (öffentliche) Kommunikation oder wenig trifft aber letztlich jeder selbst..
Gruß
Daniel
Kommentiert von: Daniel | 09. Oktober 09 um 15:17 Uhr
Hallo Daniel
Richtig, die technische Schwelle ist niedrig, die soziale jedoch sehr hoch. Liege ich richtig, daß Twittern etwas mit einem Lebensstil zu tun hat, der durchaus nicht allen Menschen (auch in unseren Breiten)zugänglich ist? Ich bitte das nicht als Argument gegen das Twittern an sich verstehen. Ich argumentiere gegen die Aussage, allen stünde das Medium offen und wer da nicht mitmacht sei Kommunikationsverweigerer. Da hilft die Raummetapher weiter: Menschen kommunizieren, nur mitunter in verschiedenen Räumen.
Viele Grüße
Bernhard
Kommentiert von: Bernhard Eckmann | 13. Oktober 09 um 12:01 Uhr