8 posts categorized "Fortbildung"

24. Februar 11

"Keine Bildung ohne Medien!" - Medienpädagogischer Kongress will Signal an Politik geben

Kbom_kongress Die Initiative „Keine Bildung ohne Medien!“ fordert von der Politik eine umfassende und nachhaltige Förderung der Medienpädagogik in Wissenschaft und Forschung sowie auf allen Ebenen der Erziehungs- und Bildungspraxis. „Medienbildung und die Förderung von Medienkompetenz müssen einen festen Platz im Bildungsbereich erhalten. Es ist höchste Zeit über Projektunterstützungen hinaus zu gehen“, so Prof. Dr. Horst Niesyto, Sprecher der Initiative. Das von der Initiative veröffentlichte Medienpädagogische Manifest wurde mittlerweile von über 1.200 Personen und Einrichtungen unterzeichnet. Am 24. und 25. März 2011 veranstaltet die Initiative an der Technischen Universität Berlin einen bundesweiten medienpädagogischen Kongress.

Am ersten Kongresstag konkretisieren Arbeitsgruppen die Forderungen des Medienpädagogischen Manifests zu aktuellen Themen wie „Medienbildung in die Schule!“, „Medienbildung und soziale Ungleichheit“, oder „Medien- und Informationskompetenz“. Ausgangspunkt des Dialogs am zweiten Tag sind diese in den Arbeitsgruppen formulierten Forderungen und Vorschläge. In den Dialogrunden diskutieren die KongressteilnehmerInnen mit VertreterInnen von Bundesund Länderministerien, der Kultusministerkonferenz und anderen Einrichtungen über Maßnahmen zu einer breitenwirksamen und nachhaltigen Verankerung von Medienbildung und -kompetenz.

Am 25. März 2011 wird um 13:15 Uhr eine Pressekonferenz stattfinden: TU Berlin,Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Raum H 1035 (am Lichthof).

Der Kongress stieß im Vorfeld auf sehr große Resonanz und ist bereits ausgebucht: Innerhalb kurzer Zeit haben sich über 400 Personen angemeldet.Eine Akkreditierung von Journalisten für den Kongress und für die Pressekonferenz ist über das Projektbüro noch möglich:

Alexander Korn
Email: info@keine-bildung-ohne-medien.de

Nähere Informationen zum Kongressprogramm finden sich auf der Website der Initiative:
www.keine-bildung-ohne-medien.de

Ansprechpartner für inhaltliche Fragen:
Prof. Dr. Horst Niesyto
Sprecher der Initiative „Keine Bildung ohne Medien!“
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
E-mail: niesyto@ph-ludwigsburg.de
Tel: 07141-140239 (Sekretariat)

16. September 10

Geocaching, QR-Codes und Augmented Reality

Optiscan_QR_Code Das 5. Fachforum Mobile Kommunikation in Ludwigshafen erkannte im Einsatz von Handys „neue Chancen für Medienpädagogik und Bildung“.

„Jeder im Raum weiß, was Geocaching ist? Das ist mir noch nie passiert!“ Referent Daniel Seitz von „mediale pfade“ ist erstaunt, hat aber gleich eine Deutung parat: Die Schatzsuche mit Hilfe von GPS-tauglichen Handys war bis vor wenigen Jahren ein Insidervergnügen, seitdem sind die Geocacher-Zahlen explodiert. Technik und Nutzungsgewohnheiten entwickeln sich beim Handy unverändert rasant, und auch der Handyeinsatz im Bildungsbereich ist keine absolute Ausnahme mehr. Das bewiesen 120 Teilnehmer aus ganz Deutschland bei der Fachtagung „5. Fachforum Mobile Kommunikation“, die medien+bildung.com mit den Partnern JFF Institut für Medienpädagogik, Netzcheckers und Lizzynet am 14. September 2010 in Ludwigshafen am Rhein veranstaltete.

Wagner „Handy – Eintrittskarte in die Jugendkultur oder Störfaktor im Bildungsbetrieb?“ war der Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Michael Wagner von der Donau-Universität Krems in Österreich überschrieben. Wagner plädierte klar für eine Einbeziehung des Handys in den Schulunterricht und bezog sich dabei auf kulturanthropologische Thesen: Elemente der heutigen Jugendkultur werden in die formale Kultur der Zukunft Eingang finden. Auch wenn man heute noch nicht wissen könne, welche Nutzungsformen dies letztendlich sein werden: Die Schule müsse sich auf dieses Experiment einlassen. Der Mut zum Experiment und zum Risiko, auch mal eine untaugliche Methode auszuprobieren, ist für Wagner substantiell für guten Unterricht.

Gleich sieben kurze Praxis-Reports belegten im Anschluss, wie vielfältig heute schon im pädagogischen Bereich mit Handys experimentiert und gearbeitet wird: Daniel Zils berichtete vom Projekt MyMobile, das medien+bildung.com mit sieben rheinland-pfälzischen Schulen in unterschiedlichen Klassenstufen und verschiedenen Fachzusammenhängen durchführt. Kathi Struckmeyer vom JFF Institut für Medienpädagogik München präsentierte den bundesweit renommiertesten Handyclipwettbewerb „ohrenblick“ und die praktischen Begleitprojekte, mit denen das JFF in Schulen aktiv ist. Martin Pinkerneil vom Informationsportal „handysektor“ legte eindrucksvoll dar, dass die „Datenschleuder“ Handy die jugendlichen und erwachsenen Nutzer vor teilweise ganz neue ethische Herausforderungen stellt.

Ulrike Schmidt Jugendliche Handynutzung hat einen klaren Gender-Aspekt: Um die “Mädchenvorlieben“ kümmert sich das Projekt LizzyNet, das Ulrike Schmidt vorstellte. Arnfried Böker von der Landesstelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt ist es mit seinem spielerischen Ansatz u. A. gelungen, Themen wie Sexualität und Pornografie – die auch mit dem Multimediagerät Handy assoziiert sind – mit pubertierenden Jungen zu bearbeiten. Gelände- und Stadtspiele gehören zum Repertoire des Projekts „mediale pfade“, das Daniel Seitz vertrat. „Wenn das GPS-Handy zum Einsatz kommt und ‚Wandern‘ ‚Geocaching‘ heißt, wird Bewegung in der freien Natur plötzlich wieder attraktiv“, meinte Seitz.

In acht Workshops hatten die Teilnehmer am Nachmittag Gelegenheit, Vieles aus den Vorträgen selbst auszuprobieren. „Bitte Handy mitbringen!“ hieß es daher in der Tagungseinladung. Da galt es z. B. „QR-Codes“ – das sind quadratische Digitalcodes, wie sie heute nicht nur auf Onlinefahrkarten der Deutschen Bahn prangen – zu entschlüsseln oder kleine Handyclips zu drehen. Dass Technik nicht alles ist, bewies Arnfried Böker mit dem „Handy-Brunnen“ und dem Tischspiel „Pimp your Handy“. Auch „alte“ spielpädagogische Ideen taugen dazu, um mit Kindern und Jugendlichen über neue Medien ins Gespräch zu kommen.

Ertelt Jürgen Ertelt vom Projekt Netzcheckers widmete sich in seinem Abschlussvortrag den „Zukunftsvisionen“: „Augmented Reality“ – „erweiterte Realität“ auf dem Handy ist keine ferne Zukunft mehr. Google und Co. spielen uns dabei Informationen aufs Handy-Display zu den Bildern, die das Handy in unserer Umgebung „sieht“. Auch Personenerkennung ist keine Science Fiction mehr, und so werden wir in nicht allzu ferner Zukunft möglicherweise nicht nur mit dem Namen und den Lebensdaten unseres Gegenübers im Straßencafé bekannt gemacht, sondern auch mit seinen Einträgen bei Facebook und in anderen Webcommunities. Technisch ist das auf dem besten Weg. Politiker und Datenschützer haben „Augmented Reality“ noch nicht unbedingt auf der Rechnung. Zumindest die Medienpädagogen sind – das belegt der Erfolg des 5. Fachforums Mobile Kommunikation – der technischen und wirtschaftlichen Entwicklung hartnäckig auf der Spur.

Fotos: Moderatorin Katja Friedrich (medien+bildung.com) im Gespräch mit Ulrike Schmidt (LizzyNet), Prof. Dr. Michael Wagner (Donau-Universität Krems), Jürgen Ertelt (Netzcheckers) (Fotos: medien+bildung.com)

Presse-Ansprechpartner:

Hans-Uwe Daumann

Stv. Geschäftsführer, Öffentlichkeitsarbeit

(0621) 5202258 | (0151) 12704631

daumann[ät]medienundbildung.com

Medien bildung 

 

medien+bildung.com gGmbH

Lernwerkstatt Rheinland-Pfalz

Turmstr. 10

67059 Ludwigshafen

Geschäftsführerin: Katja Friedrich

HRB 60647

17. Juni 10

5. Fachforum Mobile Kommunikation: Neue Chancen für Medienpädagogik und Bildung

Fmk Am 14. September 2010 findet in Ludwigshafen das 5. Fachforum Mobile Kommunikation statt. Die Fachtagung steht in diesem Jahr unter dem Motto "Neue Chancen für Medienpädagogik und Bildung" und setzt neue Impulse für den Einsatz des Handys in der Medien-und Bildungsarbeit.

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos und wird in einigen Bundesländern als Fortbildung anerkannt.

Das Handy in der Bildungsarbeit

Das Handy ist heute ein fast unverzichtbarer Bestandteil der Alltagskultur - gerade bei Jugendlichen. Das Mobiltelefon wird dabei zur Schaltzentrale der Kommunikation untereinander via Telefonie, SMS und Internet. Zugleich dient es als Medienzentrum mit Musik über Fotos bis Film. Zusätzlich stehen etwa 140.000 kleine Programme, so genannte Applications oder kurz Apps, zur Verfügung, die sich auf die neue Generation von Mobiltelefonen herunterladen lassen und die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche erschließen - von Spielen, Unterhaltung, Sprachen, Kultur bis Informationen.

Diese Entwicklungen bieten auch gute Ansatzpunkte für eine zeitgemässe Medienpädagogik und Bildung. Diesen neuen Chancen und den Einsatzmöglichkeiten von Handys in den schulischen und außerschulischen Bildungsprozessen wird diese Fachtagung nachgehen.

Das komplette Tagungsprogramm des 5. Fachforum Mobile Kommunikation "Neue Chancen für Medienpädagogik und Bildung" gibt es hier als Download: Flyer von Handyforum herunterladen

Anmeldung bei Wolfgang Wilhelm (m+b.com)

Wilhelm[ät]medienundbildung.com

Tel.: 06 21 - 52 02 275

Wann und wo

14.09.2010, 10.00 bis 17.00 Uhr

5. Fachforum für Mobile Kommunikation

"Neue Chancen für Medienpädagogik und Bildung"

Ludwigshafen, Ostasien-Institut, Rheinpromenade 12

28. April 10

Weiterbildungsprogramm Computermedienpädagogik MaC*plus

Josefstal mac „All Kids are Cyberkids“ - Eingeborene des Internets. Pädagogik im Zeitalter des Web 2.0 muss daher immer auch Computermedienpädagogik sein - mediendidaktisch und technologisch versierte professionelle Kompetenz.

Chancen digitaler Medien in Jugendarbeit und Schule nutzen lernen, Lust an der eigenen Kreativität, an faszinierenden Entdeckungen begleiten den persönlichen Weg zu einer neuen Lernkultur und zu beruflichen Perspektiven im

Weiterbildungsprogramm MaC*plus - *Menschen am Computer

Der erste Kursteil beginnt am 10. September 2010, das MaC*plus Programm endet - mit Zertifikat als ComputermedienpädagogIn - im März 2012.

Details zum MaC*plus - Gesamtprogramm mit vier Seminaren in Josefstal, zwischen Berg und See und zwei eLearning-Kursteilen „daheim“, für pädagogisch Engagierte Windows-, Linux- und Apple-UserInnen:

www.josefstal.de/mac/plus/

Leitung und weitere Auskünfte: Wolfgang Schindler

09. April 10

Rückschau – 11. Gautinger Internet-Treffen "Gutes Netz – böses Netz"

Git10 Bereits zum 11. Mal versammelten sich beim Gautinger Internet-Treffen medienpädagogisch Interessierte zum Austausch, zur Information und zur Diskussion. Das Thema „Gutes Netz – böses Netz“  traf den Nerv der Zeit. Tatsächlich gibt es wichtige Trends im Web 2.0, über deren Für und Wider sich das Nachdenken lohnt. Die Stichpunkte dazu lauten: Kulturflatrate, Datenschutz, Onlinezensur, Netzpolitik, Mediatisierung, Isolation vs. Kommunikation, flashmobs,  Onlinegames, und creative commons. Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten sich an beiden Tagen intensiv und engagiert mit diesen für die Kinder- und Jugendkulturarbeit wichtigen Inhalten auseinander.

Vorträge und Workshops                         

Eröffnet wurde die zweitägige Fachtagung von Maren Würfel, Universität Erfurt und  Marika Ratthei, Universität Leipzig, mit dem Vortrag „Sozialisationsforschung von Jugendlichen im Internet. Entwicklungslinien und aktuelle Tendenzen“.  Das Referat beleuchtete das Verhältnis von Jugend, Medien und Gesellschaft.  Beide betonten, dass sich Jugendliche in einer mediatisierten Multioptionsgesellschaft befinden, die ihnen (mitunter riskante) Freiheiten bietet. Sie weisen in ihrer Internetnutzung ein hohes Sendungsbewusstsein auf und nutzen bevorzugt Onlineangebote,  bei denen die Möglichkeiten von Rezeption, Kommunikation und Gestaltung miteinander verschmelzen.

Der zweite Veranstaltungstag begann mit dem Beitrag „Kulturflatrate: Pro und Contra“ von Marcel Weiß. Der Blogger und Berater betrachtet filesharing nicht als Problem, sondern als Symptom der digitalen Kostenstruktur.

Die Relevanz von Computerspielen betonte Ibrahim Mazari in seinem Vortrag  „Online-Games und die hohe Faszination auf Jugendliche“ .Dabei stellte Herr Mazari die Spielerszene weltweit und v.a. in Deutschland vor.  Onlinegames sind für ihn eine Form von  Sport und haben,  insbesondere seit der Evolution des Mehrspielermodus,  einen  pädagogischen Mehrwert.  Seiner Ansicht nach werden  für die kommende Generation (Online-)Games zum alltäglichen kulturellen Content gehören. Er rief pädagogisch Verantwortliche dazu auf,  sich intensiv und vorurteilsfrei mit Onlinegames zu beschäftigen.

Zum Abschluss des Gautinger Internet-Treffens folgte eine Premiere:  In Zusammenarbeit mit dem Münchner Netzwerk Inter@ktiv wurde ein Mediensalon mit Markus Beckedahl zum Thema „Netzpolitik – Neue Öffentlichkeiten im Netz“ realisiert. In einem sehr unterhaltsamen und anregenden Vortrag berichtete Beckedahl von seinen Bemühungen und Erfolgen,  mit Hilfe einer breiten Internetöffentlichkeit Kampagnen und Aktionen zum Thema Zensur, Datenschutz etc. zu starten.

Dieser Vortrag war ein gelungener Abschluss für das 11. Gautinger Internet-Treffen und weckte großes Interesse an diesem Thema.

An beiden Tagen gab es darüber hinaus  14 themenzentrierten Workshops  mit kompetenten Referentinnen und  Referenten aus breit gestreuten Praxisfeldern.

Kooperationsprojekte "Neue Medien und Internet"

Im Rahmen des Gautinger Internettreffens erfolgte auch dieses Jahr  die Präsentation der Medienprojekte, die vom Münchner Stadtjugendamt gefördert wurden. Insgesamt  12 Projektgruppen zeigten ihre Ergebnisse zum Thema  "Du & das Internet – Die digitale Welt aus der Sicht von Kindern und Jugendlichen“.

Besonderheiten

Dieses Gautinger Internet-Treffen wurde zum zweiten Mal per Stream live ins Internet übertragen. Eine Kamera im Plenum ermöglichte es Online-Gästen, den Tagungsablauf zu verfolgen. In Spitzenzeiten  nahmen so bis zu 50 Besucher virtuell am Geschehen teil.

Eine Partizipation der besonderen Art war die Einbindung einer „Twitter-Wall“ im Plenum. Die dabei geäußerten Kommentare können unter dem Twitter-Hashtag #git10 nachgelesen werden.

Zum Abschluss…

Impressionen der Veranstaltung sowie weitere Informationen finden Sie unter der Internetadresse: www.git.mixxt.de.

Vorgemerkt:

Das 12. Gautinger Internet-Treffen wird am 22. und 23. März 2011 stattfinden.

Verantwortlich für das 11. Gautinger Internet-Treffen:

Albert Fußmann (Institut für Jugendarbeit, Gauting), Hans-Jürgen Palme (SIN - Studio im Netz e.V., München), Jürgen Ertelt (IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der BRD e.V., Bonn) sowie die Organisatorin Eva Deibele (SIN - Studio im Netz e.V.).

06. Januar 10

11. Gautinger Internet-Treffen, „Gutes Netz - böses Netz“ 16. - 17.3.10

11gauting Gegenläufige Entwicklungen kennzeichnen das Internet im Zeitalter des Web 2.0. Einerseits werden die Möglichkeiten von Information und Desinformation genutzt und vielfältig eingesetzt: in Wahlkämpfen, zur Kundenbindung und als Nachrichten über dies und das. Auch das weltweite Wissen der Menschheit wird zunehmend digitalisiert und somit leichter verfügbar. Die Frage um die Kontrolle des Netzes spitzt sich weiter zu: Politisch wird nach Zugriffs- und Zensurmöglichkeit gesucht.
Wem gehört das Wissen und wer darf darüber verfügen? Eine Frage von umfassender politischer, rechtlicher und wirtschaftlicher Bedeutung.
Gleichzeitig lässt sich eine andere Bewegung feststellen, -die einer „parzellierten“ Öffentlichkeit. Damit sind nicht obskure Freaks und merkwürdige Fans gemeint, sondern die Inhalte, mit denen sich Jugendliche beschäftigen bzw. die sie selber herstellen. Für viele Jugendliche stellt die Sphäre des Netzes einen Rückzugsraum dar, einen der wenigen Räume,in denen sie sich bewegen, tätig sein und abschotten können gegenüber erwachsener Kontrolle und Bevormundung.

Das 11. Gautinger Internet-Treffen bietet eine spannende und abwechslungsreiche Tagung, die dazu einlädt sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Neben der Sozialisationsforschung von Jugendlichen im Internet, geht es ebenso um neue Veröffentlichungsformen im Web 2.0 und deren Problematik, ein weiterer Block stellt die politische Besetzung des digitalen Raums dar.
Mit auf dem Programm stehen auch viele praktische Anregungen für den pädagogischen Alltag, so werden beim 11. Internet-Treffen wieder 12 praktische Medienprojekte vorgestellt und weitere Referenten zeigen Möglichkeiten und Chancen vom Einsatz digitaler Medien in der Kinder- und Jugendarbeit bzw. im schulischen Kontext.
Darüber hinaus wird es -wie immer- ein unterhaltsames und interessantes Rahmenprogramm geben.

Programm-Flyer als Download (pdf)

Flyer zum Spiele(vor)abend

Flyer zum Mediensalon mit Markus Beckedahl / netzpolitik.org

Wo liegt Gauting?

Anmeldung unter http://www.institutgauting.de/verbindliche_anmeldung.htm

05. Januar 10

Jugend online - Terminkalender als RSS-Feed abonnieren

Wer stets und vorausschauend über die Veranstaltungstermine mit Jugend online - Beteiligung informiert sein möchte, möge bitte regelmässig diese Seite besuchen :-) und / oder den Terminkalender (rechte Navigationsleiste mit Kalendersymbol markiert) per RSS

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04. Januar 10

Educamp in Hamburg vom 5. - 6.2.10

Educamp10 Ein EduCamp ist eine so genannte Unkonferenz mit dem Schwerpunkt auf pädagogische bzw. auch erziehungswissenschaftliche Fragestellungen – meist mit einem Fokus auf den Bereich Medien & Bildung. Unkonferenzen, die auch als Barcamps bezeichnet werden, sind Konferenzen, die offen und partizipativ gestaltet werden. Im Gegensatz zu traditionellen Konferenzen werden die Inhalte des EduCamps nicht von den Organisatoren bestimmt, sondern von den Teilnehmern selber gestaltet. Dies können Workshops, Vorträge, Diskussionsrunden etc. sein. Es geht darum, gemeinsam an interessanten Themen aus dem Bereich Bildung zu arbeiten. Teilnehmer sind Wissenschaftler aus verschiedenen Bereichen, Praktiker aus der Schule oder außerschulischen Bildungseinrichtungen, Erwachsenenbildner, Studierende und auch Vertreter kommerzieller Bildungsanbieter.

Das kommende EduCamp in Hamburg wird mit Unterstützung von Jugend online / netzcheckers veranstaltet. Die Teilnahme ist kostenfrei, Reisekosten sind selber zu tragen.

Einen Eindruck, was zu erwarten ist, gibt das Video zum vergangenen Educamp in Graz.

Gefördert vom

  • BMFSFJ

Ein Projekt von

  • IJAB e.V.

Jugendportal für digitale Kultur

  • Netzcheckers

News von netzcheckers

Tagung 2009

  • Anmeldung: Das Ende der Privatheit - Fachtagung zu Strategien der Sensibilisierung von Jugendlichen im Umgang mit persönlichen Daten im Internet