50 posts categorized "Aktionen"

03. Mai 11

Nachbericht zum JMStVCamp in Essen (30.04.2011)

Jmstv_camp_nachbericht Der novellierte Jugendmedienschutz-Staatsvertrag sollte dafür sorgen, dass alle deutschen Website-Betreiber ihre Inhalte nach Altersgruppen klassifizieren. Die Neuregelung war wegen der überraschenden Ablehnung der nordrhein-westfälischen Parlamentarier im vergangenen Dezember gescheitert. Der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag muss von allen 16 Bundesländern ratifiziert werden.

Nun muss nicht nur eine tragfähige Neufassung des Vertragswerks diskutiert werden, auch eine grundsätzliche Auseinandersetzung über Jugendmedienschutz und seine Zusammenhänge mit Bildung, Pädagogik und Werten tut Not um einen gesellschaftlichen Konsens, als dessen Ausdruck ein Vertrag gelten kann, zu erreichen.

Als Teil dieses Diskussionsprozesses verstand sich das "jmstvcamp" - ein Barcamp zum Jugendmedienschutz-Staatsvertrag und zum Jugendmedienschutz im Zeitalter digitaler Medien -, das am 30. April mit etwa 140 Beteiligten im Unperfekthaus in Essen stattfand. Unterstützt wurde die Veranstaltung von Parteigliederungen der Grünen, der SPD, der Piratenpartei und der Linken, sowie dem IJAB-Projekt "Jugend online". Im Sinne des Prinzips Barcamp treten Veranstalter hinter den Teilnehmenden zurück, deren Spektrum weit breiter war, als der Kreis der Sponsoren vermuten lässt. So beteiligten sich Vertreter von Bildungseinrichtungen, Verbraucherschutz, Jugendverbänden, pädagogischen Institutionen, Selbstkontrollorganisationen, Landes- und und Bundespolitik und Wirtschaftsverbänden. Für die nordrhein-westfälische Landesregierung beteiligte sich unter anderem Staatssekretär Marc Jan Eumann und Matthi Bolte, Innenpolitischer Sprecher der Grünen Fraktion im Landtag NRW.

Erwartungsgemäß konnte das Barcamp keine Lösung für einen zeitgemäßen Jugendmedienschutz in Zeiten digitaler Medien präsentieren. Es konnte aber die Vielfalt der Haltungen aufzeigen und unterscheidet sich damit von der Diskussion im Vorfeld der gescheiterten Novellierung des Staatsvertrages, bei der mehrheitlich Verfechter strikter gesetzlicher Regelungen öffentlich in Erscheinung getreten waren.

Jugend online war Partner des JMStVCamp 2011 in Essen.

Foto: kre8tiv@flickr CC (by-sa)

01. September 10

Handyclip-Wettbewerb „Ohrenblick mal!“ 2010 – noch sechs Wochen bis zum Einsendeschluss

OhrenblickHandys dienen durch ihre Multifunktionalität schon lange nicht mehr nur zum Telefonieren, sondern sind Statussymbol und wichtigstes Medium Jugendlicher für verschiedene Anlässe. Ob als Spielgerät, Foto- oder Filmkamera, zum Lernen oder Musikhören, das Handy ist immer und überall einsatzbereit und dabei. Daraus ergeben sich vielfältige Möglichkeiten des pädagogischen Einsatzes, aber auch neue Probleme und Aufgabenstellungen.

Deshalb veranstaltet das JFF – Institut für Medienpädagogik gemeinsam mit Jugend online und in Kooperation mit LizzyNet und medien+bildung.com in diesem Jahr zum sechsten Mal den deutschlandweiten Handyclipwettbewerb „Ohrenblick mal!“. Das JFF wird bei der Durchführung des Wettbewerbs von O2 unterstützt.

Ziel des Wettbewerbs ist es, Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, ihre Welt aus der ungewöhnlichen Perspektive des Handydisplays zu zeigen und sich dabei den kreativen Potenzialen ihres multimedialen Geräts zu nähern. Denn das Han-dy bietet ihnen die Möglichkeit, fast überall und jederzeit ihre Geschichten filmisch und fotografisch umzusetzen und somit individuell zu erzählen. „Nah dran“ müssen die Handyfilmer auch in diesem Jahr sein, denn mit dem Handy sind Jugendliche immer nah am Geschehen und werden deshalb aufgefordert, Clips zu produzieren, die speziell für das Handydisplay gemacht sind. Außerdem gibt es 2010 das Sonderthema „Du und deine Nachbarn“. Wie sieht es aus im Viertel? Was tut sich in dem Haus, in dem man wohnt? Wo würden die Jugendlichen gerne leben? Mit einer kreativen Antwort kann der Sonderpreis 2010 gewonnen werden.

Voraussetzungen sind, dass die eingereichten Clips möglichst nicht länger als zwei Minuten sind, die Produzentinnen und Produzenten zwischen 10 und 20 Jahren sind und die Rechte an allen verwendeten Bildern und Tönen besitzen. Außerdem sollten die Clips natürlich mit dem Handy aufgenommen sein. Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2010. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit, die fertigen Clips zum Wettbewerb hoch zu laden, gibt es auf www.ohrenblick.de.

Kontakt:
Kati Struckmeyer, Fon: 089-68989-143, E-Mail: kati.struckmeyer[ät]jff.de
Thomas Kupser, Fon: 089-68989-145, E-Mail: thomas.kupser[ät]jff.de

18. August 10

Jugend online auf der Gamescom - Start von "watch your game"

DSC03027 Rund um interaktive Spiele und Unterhaltung geht es vom 18. bis 22. August auf der Gamescom in Köln. Das Projekt Jugend online ist mit der Aktion „watch your game“, den Wettbewerben „MB21“ und „Ohrenblick mal!“ sowie dem Jugendportal netzcheckers.de und Beiträgen zu den Themen Jugendschutz und Medienpädagogik auf der größten Spielemesse der Welt vertreten.

In Halle 9 startet das Projekt „watch your game“, das Jugend online und Turtle Entertainment, der Betreiber der eSport-Liga, initiieren. Im Rahmen von „watch your game“ können die Besucherinnen und Besucher an einer QR-Code-Rallye teilnehmen, bei der sie per Handy ein Quiz-Labyrinth durchlaufen und Codes entschlüsseln, die thematische Internetlinks oder Texte enthalten. Darüber hinaus haben sie Gelegenheit, Machinima-Gruß-Videos zu verschicken, die aus Computerspielen erstellt werden. Ziel von „watch your game“ ist es, die jugendlichen Gamer für Jugendschutzfragen zu sensibilisieren und Diskussionen – zum Beispiel zur exzessiven Mediennutzung – anzuregen. Das Projekt wird bis zum Ende des Jahres in weiteren neun Veranstaltungen der Liga der Computerspieler stattfinden.

Der Stand im Jugendforum NRW in Halle 8 ist mit der eSport-Liga-Halle und „watch your game“ verknüpft. Auch hier können Besucherinnen und Besucher Machinima-Gruß-Videos verschicken oder von hier aus die QR-Code-Rallye starten. Darüber hinaus lädt Jugend online mit der „Scream-Box“ zu einem Foto-Shooting der besonderen Art: Wer richtig loslässt, kann mit seinem Schrei den Auslöser bedienen und erhält ein außergewöhnliches Foto als Erinnerung. Im Jugendforum NRW präsentieren sich zum Thema „Spielend lernen in virtuellen Welten“ ca. 30 Institutionen und zahlreiche Projekte aus Jugendhilfe und Schule mit Unterstützung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW und in Kooperation mit der Stabsstelle Medien und dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln.

Neben den Mitmach-Aktionen veranstaltet Jugend online im Jugendforum NRW am 19. August von 13:30 Uhr bis 14:30 Uhr einen Jugendschutztalk, ferner geht es von 14:45 Uhr bis 15:30 Uhr um „mobile gaming – mobile learning“. Am 21. August heißt es von 11:00 Uhr bis 11:45 Uhr  „Best of MB21 und Ohrenblick“. Hier werden Beiträge zum Deutschen Multimediapreis für Kinder und Jugendliche „MB21 – Mediale Bildwelten“ und zum Handyclipwettbewerb „Ohrenblick mal!“ vorgestellt, die in Kooperation mit Jugend online veranstaltet werden.


 

23. Juli 10

Wir sind auch dabei: Jugendforum NRW auf der Gamescom 2010 in Köln

Gamescom  Unter dem Motto "Spielend lernen in virtuellen Welten" beteiligt sich das Jugendforum NRW auch dieses Jahr wieder an der Gamescom. Vom 18. bis 22. August 2010 finden am Stand des Jugenforum NRW in Halle 8 der KölnMesse viele spannende Aktionen statt. Es beteiligen sich ca. 30 Partnerinstitutionen und zahlreiche Jugendprojekte aus NRW und Köln.

Am Programm beim Stand und in der ESL-Halle (Electronic Sports League) beteiligen sich Jugend online und Partner u.a. mit:

  • Scream-Box: Mal richtig losschreien wenn´s über einen kommt. Das wagt man ja sonst nicht. Am Stand von Jugend online und Partner kann man mal richtig loslassen :-). Zur Erinnerung an den emotionalen Ausbruch gibt es ein Foto, das durch jeden gewaltigen Schrei ausgelöst wird. So bekommst jeder auch gleich ein neues Avatar-Bild.
  • Machinima Gruß-Video: Machinimas sind Animationen, die in Computerspielen erstellt werden. Hier lässt sich direkt ein Clip mit Grüßen aus dem gefilmten Spiel an die Daheimgebliebenen gestalten. Vielleicht bekommen die Teilnehmer dabei Lust, einen Machinima-Beitrag für den Deutschen Multimediapreis mb21 zu produzieren.  
  • Qrcode-Rallye: Qrcodes verstecken Internetlinks, Texte oder Visitenkarten in einer zweidimensionalen Grafik. Die kann man mit dem Handy entschlüsseln. Wir legen auf der Gamescom eine Parcour mit plakativen Qrcodes an, die in ein Quiz-Labyrinth führen, das man nur mit dem Handy lösen kann.
  • watchyourweb! In sozialen Netzwerken und Spiele-Communitys werden eine Menge persönlicher Daten ausgetauscht. Nicht immer ist klar, welche Tragweite das haben kann. Da wird Medienkompetenz immer wichtiger, um noch besser durchzublicken. Mit Daniel Poli von Jugend online
  • Best of mb21 und Ohrenblick: Bei den beiden bundesweiten Wettbewerben geht es in den Beiträgen nicht nur oft um´s Spielen. Vielmehr ist es eine Chance, spielerisch lernend durch eigenes mediales Produzieren seine Kompetenzen auszubauen. Mit Doreen Mewes vom Medienkulturzentrum Dresden und Jürgen Ertelt von Jugend online  
  • mobile gaming – mobile learning: Handys werden zum Mobile. Das Iphone und andere Smartphones werden durch das eingebaute GPS zum geländegängigen Spielgerät, um in Stadt und Landschaft Geocaching und Verfolgungsspiele zu erleben. Medialepfade gibt einen Überblick zu den Möglichkeiten von Spaß bis Edutainment. Mit Daniel Seitz von Medialepfade/Medienkulturzentrum Dresden  

Beteiligte:

Jugend online Bonn http://jugendonline.eu

Netzcheckers.de http://netzcheckers.de

Medienkulturzentrum Dresden http://mb21.de

JFF München http://ohrenblick.de

Mediale Pfade http://medialepfade.de

Jugendonline ist Partner des 5. Jugendforum NRW.

17. Juni 10

5. Fachforum Mobile Kommunikation: Neue Chancen für Medienpädagogik und Bildung

Fmk Am 14. September 2010 findet in Ludwigshafen das 5. Fachforum Mobile Kommunikation statt. Die Fachtagung steht in diesem Jahr unter dem Motto "Neue Chancen für Medienpädagogik und Bildung" und setzt neue Impulse für den Einsatz des Handys in der Medien-und Bildungsarbeit.

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos und wird in einigen Bundesländern als Fortbildung anerkannt.

Das Handy in der Bildungsarbeit

Das Handy ist heute ein fast unverzichtbarer Bestandteil der Alltagskultur - gerade bei Jugendlichen. Das Mobiltelefon wird dabei zur Schaltzentrale der Kommunikation untereinander via Telefonie, SMS und Internet. Zugleich dient es als Medienzentrum mit Musik über Fotos bis Film. Zusätzlich stehen etwa 140.000 kleine Programme, so genannte Applications oder kurz Apps, zur Verfügung, die sich auf die neue Generation von Mobiltelefonen herunterladen lassen und die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche erschließen - von Spielen, Unterhaltung, Sprachen, Kultur bis Informationen.

Diese Entwicklungen bieten auch gute Ansatzpunkte für eine zeitgemässe Medienpädagogik und Bildung. Diesen neuen Chancen und den Einsatzmöglichkeiten von Handys in den schulischen und außerschulischen Bildungsprozessen wird diese Fachtagung nachgehen.

Das komplette Tagungsprogramm des 5. Fachforum Mobile Kommunikation "Neue Chancen für Medienpädagogik und Bildung" gibt es hier als Download: Flyer von Handyforum herunterladen

Anmeldung bei Wolfgang Wilhelm (m+b.com)

Wilhelm[ät]medienundbildung.com

Tel.: 06 21 - 52 02 275

Wann und wo

14.09.2010, 10.00 bis 17.00 Uhr

5. Fachforum für Mobile Kommunikation

"Neue Chancen für Medienpädagogik und Bildung"

Ludwigshafen, Ostasien-Institut, Rheinpromenade 12

16. Juni 10

Kreative Projekte mit dem Handy gesucht: Der Deutsche Multimediapreis „MB21 – Mediale Bildwelten“ vergibt 2010 erstmalig einen Sonderpreis in der Sparte „Creative Mobile“.

Creative mobile In Kooperation mit dem Handyclipwettbewerb „Ohrenblick mal!“ schreibt „MB21 - Mediale Bildwelten“ 2010 einen neuen Sonderpreis „Creative Mobile“ aus.

Gefragt sind Projekte und Produkte, die mit dem Handy entstanden sind: egal ob originelle Bildbearbeitungen, selbstprogrammierte Anwendungen (Apps), Programme, Geocaching- Events und andere kreative Umsetzungen mit dem Mobiltelefon.

Wer am Wettbewerb teilnehmen möchte, kann sich unter www.mb21.de anmelden.

Für Handyclips oder -videos gibt es einen eigenen Wettbewerb. Die Filme können beim 6. bundesweiten Handyclipwettbewerb „Ohrenblick mal“ eingereicht werden, der vom JFF - Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis initiiert wurde.

Einsendeschluss für beide Wettbewerbe ist der 1. Oktober 2010.

Veranstaltet und organisiert wird MB21 vom Medienkulturzentrum Dresden e.V. und netzcheckers.de, dem Jugendportal für digitale Kultur. Netzcheckers.de ist Teil von Jugend Online, einem Projekt von IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Weitere Informationen zum Deutschen Multimediapreis „MB21 – Mediale Bildwelten“ und zur Anmeldung gibt es online unter www.mb21.de.

Der Handyclipwettbewerb „Ohrenblick mal“ ist unter www.ohrenblick.de zu finden.  

Kontakt:                                                                   

Medienkulturzentrum Dresden e.V.

Projektleitung: Kirsten Mascher                                

Wettbewerbsbüro: Doreen Mewes             

Schandauer Straße 64 | 01277 Dresden 

Tel.: 0351- 315 40 675 | Fax: 0351- 315 40 671

Email: mail[ät]mb21.de

www.mb21.de | www.medienkulturzentrum.de

Hier ist MB21 auch aktiv:

Twitter: www.twitter.com/mb21_dd  

Facebook: http://de-de.facebook.com/pages/MB21-Mediale-Bildwelten/310651826865

Myspace: http://www.myspace.com/medialebildwelten 

13. Mai 10

Musikfestival Cologne Commons 2010

Cc_header_newsletter Stars der internationalen Netzmusikszene (Netaudio) live in Köln im Gebäude 9

Vom 11. bis 12. Juni findet in Köln zum zweiten Mal das Cologne Commons Musikfestival statt. Die Besucher dürfen sich auf zwei Genre übergreifende Konzertabende im Gebäude 9 mit Indie-Pop, New Plastic Soul und elektronischer Musik freuen. Zu den Headlinern gehören The Black Atlantic aus Groningen, Zoe.LeelA aus Berlin, BitBasic aus London und psycoded aus Köln.

Die Szene

Insgesamt treten 15 verschiedene Musiker aus Europa und Südamerika auf. Die Gäste gehören zu einer Generation von Musikern, die die Verwertung ihrer Musik selbst organisiert und im sozialen Web – auch Web 2.0 genannt – zuhause ist. Ihre Musik ist GEMA-frei und darf von den Konsumenten legal kopiert und weiter verbreitet werden. In diesem Jahr wird es kein Festival dieser Art in Europa geben, bei dem Musiker und Bands der freien Musikszene in einer solchen Dichte auftreten.

Die Highlights - Von Indie-Pop, New Plastic Soul bis IDM

Freitag 11. Juni
Das Musikfestival eröffnet mit der Folk-Indie-Pop Band The Black Atlantic aus Groningen. The Black Atlantic spielen eine süße Mischung aus sanften Vokalharmonien und zart gezupften Gitarren- und Klaviersaiten. Zur Primetime am Freitagabend wird die „Berliner Asphaltgöre“ Zoe.LeelA auf der Bühne stehen und Nu-Jazz, Hip-Hop und elektronische Beats in New Plastic Soul verwandeln. Danach gehört die Freitagnacht dem chilenischen Netlabel Pueblo Nuevo - die weit gereisten Musiker werden die Grenzen zwischen E- und U-Musik verwischen und Ambient, IDM und four-to-the-floor zu einer Klangwolke vermischen.

Samstag 12. Juni
Ohne Garantie für den O-Ton, aber pünktlich zum Anpfiff des live übertragenen WM-Spiels England-USA, startet der Konzertabend am Samstag mit dem Grüner Rasen Drehkommando aus Köln. Die Klangschrauber untermalen bzw. übermalen das WM-Spiel getreu dem Motto „Public Viewing – Alternate Listening”.

Danach entfacht das Kölner Electronica-Netlabel Zimmer-Records gleich zweimal ein elektronisches Gewitter und lässt seine Acts Afion (Mazedonien) und Hermético (Spanien) auf das Publikum los. Zur Primetime fliegt Cologne Commons BitBasic aus London ein. Mit seinem virtuosen elektronischen Livemix beweist der Brite wie nah moderne elektronische Musik und Jazz liegt und die Tanzfüße „beswingt“. Die musikalische Raketenstufe des Abends zündet psycoded, das Kölner Techno-Urgestein der Netaudioszene.

Einlass zum Festival im Gebäude 9 am 11. und 12. Juni jeweils ab 20:00 Uhr
  • Freitag: Beginn 21.00 Uhr
  • Samstag: Beginn 20:30 Uhr (mit Anpfiff WM)
  • Abendkasse Freitag bzw. Samstag: je 8 €
  • 2-Tagesticket für Konferenz + Festival im Hotel ‘The New Yorker’ & Gebäude 9: 25 €
  • Ticket bestellen und Goodie-Bag sichern!

Das vollständige Festivalprogramm steht im Web unter www.cologne-commons.de/festival mit Fotos und kostenlosen Musik-Downloads zur Verfügung. Cologne Commons 2010 beinhaltet ebenso eine zweitägige Konferenz deren Programm unter www.cologne-commons.de/konferenz und einen Kinoabend im Kölner Filmhaus zu finden unter www.cologne-commons.de/kinoabend.

Jugend online ist Partner der Cologne Commons.

Kontakt zu Cologne Commons

Wenn Sie noch Fragen haben, steht Ihnen Marco Medkour gerne zur Verfügung.

Email: [email protected]
Website: http://cologne-commons.de


Trägerverein der Cologne Commons
KunstWerk Köln e.V.
Deutz-Mülheimer Straße 127–129
51063 Köln
Vereinsregister Köln: VR 11362

22. April 10

Einsendeschluss verlängert: Bis zum 1. Juni 2010 können Kinder und Jugendliche beim Deutschen Multimediapreis „MB21 – Mediale Bildwelten“ ihre Projektideen einreichen und Multimedia-Workshops gewinnen!

Banner Der Deutsche Multimediawettbewerb „MB21 – Mediale Bildwelten“ sucht noch bis zum 1. Juni 2010 multimediale Projektideen von Kindern und Jugendlichen. Diejenigen, die eine tolle Idee für ein Multimediaprojekt haben, aber nicht so richtig wissen, wie sie sie umsetzen sollen, können sich mit einer Projektskizze bewerben. Gefragt sind unfertige Produkte oder Konzepte, für deren Realisierung nicht die nötige Technik oder die nötigen Produktionsmittel vorhanden sind. Den Gewinnern winkt als Preis ein Workshop, bei dem die Kinder und Jugendlichen von Expert/innen unterstützt werden und ihre Idee in die Tat umsetzen oder fertigstellen können. Egal, ob Teamprojekt oder Einzeleinreichung – Kinder und Jugendliche können ihrer Phantasie freien Lauf lassen und ihre Ideen für Multimediaprojekte einreichen! Der Anmeldeschluss wurde auf den 1. Juni 2010 verlängert.

Im letzten Jahr gewann ein junger Medienmacher, der ein Theaterstück in ein Computerspiel umwandeln wollte. Im Workshop erarbeitete er dann mit einem Spieleentwickler die Game-Engine und einem Spieledesigner das Layout für eine Spielszene.

Alle, die Ihre Multimedia-Projekte selbst am Computer realisieren können, haben noch etwas mehr Zeit. Hier ist der Einsendeschluss der 1. Oktober 2010.

Veranstaltet und organisiert wird MB21 vom Medienkulturzentrum Dresden e.V. und netzcheckers.de, dem Jugendportal für digitale Kultur. Netzcheckers.de ist Teil von Jugend Online, einem Projekt von IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und zur Anmeldung gibt es online unter www.mb21.de.

Kontakt:                                                                   

Medienkulturzentrum Dresden e.V.

Projektleitung: Kirsten Mascher                                

Wettbewerbsbüro: Doreen Mewes             

Schandauer Straße 64 | 01277 Dresden 

Tel.: 0351- 315 40 675 | Fax: 0351- 315 40 671

Email: mail[ät]mb21.de

www.mb21.de | www.medienkulturzentrum.de

Hier ist MB21 auch aktiv:

Twitter: www.twitter.com/mb21_dd  

Facebook: http://de-de.facebook.com/pages/MB21-Mediale-Bildwelten/310651826865

Myspace: http://www.myspace.com/medialebildwelten  

09. April 10

Rückschau – 11. Gautinger Internet-Treffen "Gutes Netz – böses Netz"

Git10 Bereits zum 11. Mal versammelten sich beim Gautinger Internet-Treffen medienpädagogisch Interessierte zum Austausch, zur Information und zur Diskussion. Das Thema „Gutes Netz – böses Netz“  traf den Nerv der Zeit. Tatsächlich gibt es wichtige Trends im Web 2.0, über deren Für und Wider sich das Nachdenken lohnt. Die Stichpunkte dazu lauten: Kulturflatrate, Datenschutz, Onlinezensur, Netzpolitik, Mediatisierung, Isolation vs. Kommunikation, flashmobs,  Onlinegames, und creative commons. Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten sich an beiden Tagen intensiv und engagiert mit diesen für die Kinder- und Jugendkulturarbeit wichtigen Inhalten auseinander.

Vorträge und Workshops                         

Eröffnet wurde die zweitägige Fachtagung von Maren Würfel, Universität Erfurt und  Marika Ratthei, Universität Leipzig, mit dem Vortrag „Sozialisationsforschung von Jugendlichen im Internet. Entwicklungslinien und aktuelle Tendenzen“.  Das Referat beleuchtete das Verhältnis von Jugend, Medien und Gesellschaft.  Beide betonten, dass sich Jugendliche in einer mediatisierten Multioptionsgesellschaft befinden, die ihnen (mitunter riskante) Freiheiten bietet. Sie weisen in ihrer Internetnutzung ein hohes Sendungsbewusstsein auf und nutzen bevorzugt Onlineangebote,  bei denen die Möglichkeiten von Rezeption, Kommunikation und Gestaltung miteinander verschmelzen.

Der zweite Veranstaltungstag begann mit dem Beitrag „Kulturflatrate: Pro und Contra“ von Marcel Weiß. Der Blogger und Berater betrachtet filesharing nicht als Problem, sondern als Symptom der digitalen Kostenstruktur.

Die Relevanz von Computerspielen betonte Ibrahim Mazari in seinem Vortrag  „Online-Games und die hohe Faszination auf Jugendliche“ .Dabei stellte Herr Mazari die Spielerszene weltweit und v.a. in Deutschland vor.  Onlinegames sind für ihn eine Form von  Sport und haben,  insbesondere seit der Evolution des Mehrspielermodus,  einen  pädagogischen Mehrwert.  Seiner Ansicht nach werden  für die kommende Generation (Online-)Games zum alltäglichen kulturellen Content gehören. Er rief pädagogisch Verantwortliche dazu auf,  sich intensiv und vorurteilsfrei mit Onlinegames zu beschäftigen.

Zum Abschluss des Gautinger Internet-Treffens folgte eine Premiere:  In Zusammenarbeit mit dem Münchner Netzwerk Inter@ktiv wurde ein Mediensalon mit Markus Beckedahl zum Thema „Netzpolitik – Neue Öffentlichkeiten im Netz“ realisiert. In einem sehr unterhaltsamen und anregenden Vortrag berichtete Beckedahl von seinen Bemühungen und Erfolgen,  mit Hilfe einer breiten Internetöffentlichkeit Kampagnen und Aktionen zum Thema Zensur, Datenschutz etc. zu starten.

Dieser Vortrag war ein gelungener Abschluss für das 11. Gautinger Internet-Treffen und weckte großes Interesse an diesem Thema.

An beiden Tagen gab es darüber hinaus  14 themenzentrierten Workshops  mit kompetenten Referentinnen und  Referenten aus breit gestreuten Praxisfeldern.

Kooperationsprojekte "Neue Medien und Internet"

Im Rahmen des Gautinger Internettreffens erfolgte auch dieses Jahr  die Präsentation der Medienprojekte, die vom Münchner Stadtjugendamt gefördert wurden. Insgesamt  12 Projektgruppen zeigten ihre Ergebnisse zum Thema  "Du & das Internet – Die digitale Welt aus der Sicht von Kindern und Jugendlichen“.

Besonderheiten

Dieses Gautinger Internet-Treffen wurde zum zweiten Mal per Stream live ins Internet übertragen. Eine Kamera im Plenum ermöglichte es Online-Gästen, den Tagungsablauf zu verfolgen. In Spitzenzeiten  nahmen so bis zu 50 Besucher virtuell am Geschehen teil.

Eine Partizipation der besonderen Art war die Einbindung einer „Twitter-Wall“ im Plenum. Die dabei geäußerten Kommentare können unter dem Twitter-Hashtag #git10 nachgelesen werden.

Zum Abschluss…

Impressionen der Veranstaltung sowie weitere Informationen finden Sie unter der Internetadresse: www.git.mixxt.de.

Vorgemerkt:

Das 12. Gautinger Internet-Treffen wird am 22. und 23. März 2011 stattfinden.

Verantwortlich für das 11. Gautinger Internet-Treffen:

Albert Fußmann (Institut für Jugendarbeit, Gauting), Hans-Jürgen Palme (SIN - Studio im Netz e.V., München), Jürgen Ertelt (IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der BRD e.V., Bonn) sowie die Organisatorin Eva Deibele (SIN - Studio im Netz e.V.).

26. März 10

Das Geocaching-Camp vom 11.-13. Juni 2010 in Herzogsägmühle in Oberbayern

Geocachingcamp Jugend Online veranstaltet in Zusammenarbeit mit Mediale Pfade zum zweiten Mal das Geoaching-Camp für Workshop-LeiterInnen und Interessierte und lädt dazu herzlich vom 11.-13. Juni 2010 nach Herzogsägmühle in Oberbayern ein.

Für das Geocaching-Camp ist es gelungen, ein buntes Programm mit Workshops verschiedenster Akteure im Bereich mobiles Spielen und Lernen, Geocaching, Stadtraumerkundung, Naturpädagogik, (Kunst-)Aktion im öffentlichen Raum etc. zusammen zu stellen. Dazu ist noch Platz für weitere Ideen und Akteure. Interessierte können dazu gerne im Vorfeld Kontakt zu den Veranstaltern (Kontaktadressen siehe unten) aufnehmen oder bringen sich vor Ort mit ein.  

Das Geocaching-Camp ist in diesem Jahr an das Barcamp-Format angelehnt, um vor allem am Samstag eine möglichst hohe Beteiligung aller Teilnehmenden, Jugendlicher wie MultiplikatorInnen, als TeilnehmerIn und Workshop-LeiterIn zu ermöglichen. Am Sonntag steht dann die Planung des Aktionstages am 3. Juli 2010 im Mittelpunkt. An diesem Aktionstag sollen dezentral im ganzen Bundesgebiet Mobile-Gaming-Aktionen stattfinden. Die Teilnehmenden des Geocaching-Camps sollten am 3. Juli 2010 bei sich vor Ort eine Aktion mit Jugendlichen durchführen, die Spannendes und die erarbeitete "Muster-Gaming-Aktion" des Camps aufgreift und in der Praxis erprobt. 

Eingeladen sind alle Interessierten, Pädagogen, Aktive in der Jugend-/Bildungsarbeit, Jugendliche, Jugendgruppen und Interessierte am Themenfeld. Die Teilnahme am Geocaching-Camp ist kostenlos, lediglich die Anfahrt ist selbst zu tragen. Das Geocaching-Camp ist auch ein Camp zum Campieren, die Teilnehmer sollten also Zelt und Schlafsack mitbringen.

Die Anmeldung zum Geocaching-Camp sollte bis zum 27. Mai 2010 über http://www.amiando.com/geocachingcamp.html stattfinden.  

Alle Informationen stets aktualisiert unter: http://geocaching.netzcheckers.net - Im Vorfeld des Events kann man sich dort bereits austauschen oder auch Fahrgemeinschaften bilden etc. Das Geocaching-Camp ist ebenso auf Facebook vertreten. Der Hashtag für Twitter ist #gcc10.

Die Ansprechpartner zum Geocaching-Camp sind:

Jürgen Ertelt, Jugend Online, [email protected]

Daniel Seitz, Mediale Pfade,  [email protected]

und das Organisations-Team aus Herzogsägmühle

Gefördert vom

  • BMFSFJ

Ein Projekt von

  • IJAB e.V.

Jugendportal für digitale Kultur

  • Netzcheckers

News von netzcheckers

Tagung 2009

  • Anmeldung: Das Ende der Privatheit - Fachtagung zu Strategien der Sensibilisierung von Jugendlichen im Umgang mit persönlichen Daten im Internet